[Produktplatzierung] Die Furbo Hundekamera – Bin ich jetzt ein Helikopterfrauchen?

Wer dem Grinsehund auf Instagram folgt hat es vielleicht schon mitbekommen: Ich durfte die Hundekamera von Furbo testen und nun ist der Zeitpunkt gekommen, an dem ich euch ein Geständnis machen muss. Für mehr Authentizität im Netz: Ja, ich bekenne mich offen zu Helikopterfrauchen-Tendenzen, jetzt ist es raus! Wie es dazu gekommen ist und wie zufrieden ich mit Furbo bin, das erfahrt ihr jetzt.

Was kann die Kamera?

In erster Linie verspricht die Hundekamera mir, dass ich überall Kontakt zu meinem Hund aufnehmen kann. Ich kann ihn sehen, mit ihm sprechen und ich kann Leckerlis einfüllen, welche die Kamera auf Knopfdruck wirft. Zudem benachrichtigt mich das verbundene Smartphone, wenn der Hund bellt. Alle Funktionen könnt ihr unter dem Link nachlesen. Ich habe alle getestet und so viel sei vorweg gesagt: Das Produkt hält, was es verspricht, auch wenn ich nicht jeden Punkt aufgegriffen habe. Voraussetzung: Sowohl Kamera, als auch Empfangsgerät haben eine gute Internetverbindung, sonst wird es holprig!

Hier erfahrt Ihr mehr zum Produkt und seinen Funktionen:
Infos zu Furbo

Die Kamera verfügt über eine 1080p Voll-HD Auflösung, 4-fach digitalen Zoom, 160° Weitwinkel und Nachtsicht. Allen, denen wie mir bei solchen Begriffen spontan das Gehirn platzt, sei gesagt: Das Bild ist einfach gut! Wenn man einen günstigen Standort (beispielsweise leicht erhöht in einer Ecke) wählt, kann man problemlos auch einen größeren Raum überblicken. Besonders erwähnenswert finde ich aber die Nachtsicht, da Munchkin auch häufiger mal Abends allein zu Hause ist, wenn Rabenherrchen und -frauchen sich im Theater, beim Sport (haha, wer’s glaubt) oder in zwielichtigen Etablissements mit Alkoholausschank herumtreiben.


Das Werfen von Leckerlis
ist simpel und wird bei der Inbetriebnahme von Gerät und App erklärt. Besonders fair finde ich aber, dass Furbo keine eigenen Leckerlis vermarktet, die dann gekauft werden müssen, damit die Garantie erhalten bleibt. Stattdessen wird eine Empfehlung zur Beschaffenheit und Größe der Futterstücke gegeben (runde Leckerlis mit einem Durchmesser von ca. 1 cm, trocken versteht sich von selbst). Wisst ihr, was mir da direkt in den Sinn gekommen ist? Unsere heiß geliebten Backmattenkekse, zum Beispiel nach diesem Rezept: (Cavaliermädchens: Hundekekse mit Thunfisch und Joghurt). Wir haben das mal ausprobiert und für gut befunden. Achtung: Bei zu kleinen Leckerlis schmeißt das Gerät gleich eine ganze Wagenladung raus. Vor Auswurf des Futters wird übrigens ein Ton abgespielt, welcher jedoch auch durch ein selbst eingesprochenes „Ja, feini, supi, klasse du flauschig-puscheliges Fellwesen“ (Wortwahl natürlich optional) ersetzt werden kann. 😉

Das Design ist wirklich schick und fügt sich in die meisten Räume so problemlos und unauffällig ein wie der obligatorische Router. Die Verarbeitung ist deutlich besser als bei den meisten elektronischen Geräten, die ich in der letzten Zeit in den Fingern hatte und macht einen robusten Eindruck. Durch den „schweren“, mit einer Gummidichtung versehenen Deckel aus Bambus ist das Futter zumindest bei weniger kreativen, oder unglaublich gut erzogenen Hunden wie meinem (Eigenlob stinkt), vor einer unbefugten Entleerung geschützt. Bei kleinen Hunden und erhöhter Kameraposition löst sich das Problem von selbst. Das Gerät an sich besitzt genug Gewicht um vor Stupsern mit feuchten Nasen und Küssen mit langen Zungen sicher zu sein, die Gummifüße tun ihr Übriges.
Die Stromversorgung per Steckdose finde ich einerseits super, da man weder Batterien wechseln, noch darauf achten muss, dass der Akku stets geladen ist, andererseits ist man dadurch im Standort des Gerätes etwas eingeschränkt, solange man keine lästigen Verlängerungskabel legen möchte. Ihr merkt aber: Jammern auf hohem Niveau. Im Großen und Ganzen habe ich wirklich keinen Grund zur Kritik.

Dann gibt es da noch einige Sachen, die für viele andere Hundehalter nützlich sein werden, bei uns aber eher Perlen vor die Säue sind. Da wäre zum Beispiel:
Bellsensor: Das ist eine klasse Funktion, wenn sich beispielsweise Nachbarn beschweren, dass der Hund bellt wenn allein ist. Zum einen kann man überprüfen, wie oft und ausdauernd dies tatsächlich der Fall ist, zum anderen kann man eventuell so die Ursache finden. Der Grinsehund bellt zu Hause nie, hin und wieder gibt er lediglich ein warnendes „Buffen“ von sich, um uns auf was komisches hinzuweisen. Eine Nachbarin hat sogar mal gefragt, ob der überhaupt bellen kann. Darüber kann ich also kein Urteil abgeben.
Das Licht, welches die Farbe wechselt, sobald man die App öffnet und extra so gewählt wurde, dass Hunde es auch sehen können (Rot-Grün-Blindheit): Mein Hund, der genauso aufmerksam auf seine Umgebung achtet wie Hans Guck-in-die-Luft hat das natürlich überhaupt nicht mitbekommen. Ich kann mir aber gut vorstellen, dass taube Hunde davon sehr profitieren können.

Wie ich zum Helikopterfrauchen wurde…

Es war einmal eine genervte Hundehalterin, die von ihrer Mutter und Großmutter ständig gefragt wurde, ob ihr Hund nicht traurig sei, wenn sie die Gemächer ohne ihn verlasse. Eines Tages konnte diese Hundehalterin das nicht mehr hören und sie wurde durch einen magischen Gegenstand von ihrem Schicksal erlöst: Eine Furbo Hundekamera kam hereingeflattert und seitdem ward jeden Tag eine Vielzahl an Bildern von einem schlafenden Corgiprinzen an die besorgte Verwandtschaft versendet. So geschah es und wenn sie nicht gestorben sind, dann missachten sie noch heute die Privatsphäre ihres Vierbeiners. Ende.

Nein mal im Ernst, die Kamera ist wirklich ein super Hilfsmittel um seinem Hund das Alleinbleiben beizubringen und auch dann Erziehungsarbeit zu leisten, wenn man gerade nicht vor Ort sein kann, oder sie kann dazu dienen ein eventuelles Rudel im Umgang miteinander überwachen. Für mich ist sie toll um zu überprüfen, ob Munchkin in meiner Abwesenheit Fehlverhalten zeigt oder Stress hat, denn viele Hunde leiden auch still, wenn Frauchen weg ist. Wie das bei meinem Hund ist, habe ich mal unterhalb in einer sehr abwechslungsreichen Collage dargestellt! 😉

Ehrlich gesagt gucke ich auch einfach gern mal zwischendurch rein, wenn ich Stress oder schlechte Laune habe. Dann geht es mir gleich besser und ich kann meinen Kolleginnen ganz stolz verkünden: „Er hat sich gerade gestreckt und dann gegähnt…voll niedlich!“ 😉 ❤

Euer Grinsehund samt Rabenfrauchen

Vielen Dank an KARKALIS COMMUNICATIONS GmbH und Furbo!

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